Fitnessstudio – für viele die erste Anlaufstelle

Wer sich der Gesundheit zuliebe mehr bewegen möchte oder muss, hat die Qual der Wahl. Es gibt eine Vielzahl von Freizeitangeboten im sportlichen Bereich. Die Wahl fällt in vielen Fällen auf das Fitnessstudio. Erfahren Sie in diesem Artikel, welche Vorzüge und Nachteile diese Institution bietet und welche Alternativen es gibt.

Warum ein Fitnessstudio eine gute Idee sein kann

Die Vorteile eines Fitnessstudios liegen klar auf der Hand. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier, welcher gerne auch einmal auf der faulen Haut liegt. Um den inneren Schweinehund besiegen zu können, bietet sich das Fitnessstudio an, denn dort trainiert man nicht alleine. Besonders im Frühling beziehungsweise einige Wochen vor dem geplanten Urlaub am Strand startet daher der große Run auf die Sportcenter. Dort steht eine große Auswahl an unterschiedlichen Sportgeräten zur Verfügung, die ein ganzheitliches Training ermöglichen. Gute Sportcenter unterziehen auf Wunsch den Einsteigern einen Fitness-Check und erstellen anschließend ein Trainingsprogramm, welches ganz auf das Können und die Wünsche des Betreffenden zugeschnitten ist. Die Einführung in die einzelnen Geräte erfolgt durch speziell geschulte Trainer, die auch darauf achten, dass Haltungsfehler vermieden werden. So kann ein höchstmöglicher Trainingserfolg erzielt werden. Grundvoraussetzung dafür ist jedoch, dass regelmäßig trainiert wird.

Was gegen ein Fitnessstudio spricht

Und genau das ist der schwierige Part. Erfahrungen haben gezeigt, dass eine große Anzahl an Mitgliedern auf Dauer gesehen zu sogenannten „Karteikartenleichen“ werden. Zahlende Mitglieder, die jedoch nur in der Anfangsphase das Fitnessstudio besuchen.

Eine Mitgliedschaft kostet Geld und nur, wer einen Vertrag abschließt, kann von allen Vorzügen eines Fitnessstudios profitieren. Meist werden zusätzlich noch bestimmte Kurse angeboten, die auf spezielle Gruppen abzielen. Dazu gehören „Bauch, Beine, Po“ für die meist weiblichen Mitglieder oder das „Rückentraining“ für die älteren Semester oder Menschen mit gesundheitlichen Beschwerden in diesem Bereich.

Besonders Frauen oder korpulentere Personen fühlen sich in einem Fitnessstudio meist nicht so wohl. Der Grund ist der neugierige Blick der durchtrainierten Vollzeitsportler. In einem Sportcenter steht man immer unter Beobachtung und nicht jedem gefällt das.
Wer schon einmal in einem Fitnessstudio war, kennt den Geruch dort. Der starke Duft nach abgestandenem Schweiß kann auch durch die beste Klimaanlage nicht beseitigt werden. Die Geräte sollten zwar nur mit einem Handtuch verwendet werden, um den Schweiß aufzufangen und regelmäßig desinfiziert werden, aber ob diese Regeln auch diszipliniert eingehalten werden, kann nicht ohne weiteres überprüft werden. Viele Sportwillige meiden daher das Sportcenter und suchen sich andere Möglichkeiten der sportlichen Betätigung.

Welche Alternativen es zu Fitnessstudios gibt

Wer nicht in einem Sportcenter trainieren möchte, hat dennoch genügend Möglichkeiten, sich aktiv zu bewegen. Alleine oder gemeinsam mit Gleichgesinnten in einer Gruppe.
Eine Möglichkeit ist das Trainieren zu Hause vor dem Fernseher oder Laptop. Sportvideos und Schritt für Schritt Erklärungen können im Internet je nach körperlichem Leistungsstand ausgewählt werden. Die Kosten für die Mitgliedschaft sowie die Anfahrt entfallen, trainiert werden kann immer wieder einmal zwischendurch. Es besteht jedoch die Gefahr, dass bei einer nicht korrigierten Fehlhaltung der Trainingserfolg ausbleibt.

Wer in einer Gruppe Sport treiben möchte, kann sich einer Ortsgruppe in seiner Nähe anschließen. Adressen dafür findet man über das Internet. Meist ist die nächste Nordic Walking oder Yoga Gruppe nicht so weit entfernt. Auch Fahrradtouren für Beginner und Fortgeschrittene werden vom ADFC oder einer vergleichbaren Institution online angeboten. Bei den regelmäßigen Treffen können die Interessierten umsonst oder für eine geringe Gebühr teilnehmen und ihren Lieblingssport ausüben. Zusätzlich zur Förderung der Gesundheit können so auch neue Freundschaften geschlossen werden, die oftmals auch über den Sport hinaus gepflegt werden.

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